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Traffic von Google zu bekommen, ist so verdammt einfach. Drei Schritte für 2019
Frisch zurück aus der Sommerpause 🙂
Auf die richtigen Themen kommt es an. So auf jeden Fall laut Jim von der Income School auf Youtube. Im Video „Getting traffic from Google is SO. FREAKING. EASY! (3 steps for 2019)“ geht Jim mit seinem Geschäftspartner Ricky ins Detail. Sehr lernenswert. In dieser Folge fasse ich alles zusammen.
Jim und Ricky haben auch einen Onlinekurs namens Project 24, in dem Interessenten (auf Englisch) lernen können, wie sie selbst Schritt für Schritt erfolgreiche Affiliate-Websites aufbauen können. Besonders gefällt mir an den beiden, dass sie sehr authentisch sind und vor allem mit Erfolgen und Websites extrem offen umgehen. Ein Blick auf die Website lohnt sich, auch wenn du den Kurs nicht kaufst.
Transkript dieser Folge
Automatisch erstellt und leicht bearbeitet. Anmerkungen in Klammern sind Ergänzungen vom 24. Oktober 2026.
Einstieg: Die Technik des Lückenfüllens
Kommen wir zu einer Technik, die aus drei Schritten besteht und uns zeigt, wie einfach es ist, von Google Traffic für die eigenen Affiliate-Websites zu bekommen. Jim und Ricky von der Income School reden darüber, wie sie diese Technik bei ihrem aktuellen Projekt angewandt haben und damit jetzt schon 40.000 monatliche Besucher erreichen.
Die Technik nennt sich Crack-Filling. Das hat nicht etwa mit der Droge Crack zu tun, sondern ist eher mit den Lücken vergleichbar, die zwischen dem Mauerwerk entstehen, und mit dem Auffüllen dieser Lücken. Es ist also die Technik des Lückenfüllens.
Mir gefällt sehr, dass die beiden so transparent sind. Auf YouTube haben sie bei der Income School eine ganze Reihe sehr interessanter Videos, die auch für Anfänger gut geeignet sind. Sie kommen sehr authentisch rüber und haben offensichtlich Ahnung von dem, was sie erzählen, vor allem, weil sie mit ihren Projekten komplett öffentlich umgehen.
Schritt 1: Die richtige Idee für den Beitrag
Zuerst geht es darum, die genau richtige Idee für einen Beitrag zu bekommen, der dann bei Google auch ranken soll. In vergangenen Videos haben die beiden ganz oft über die Auswahl der richtigen Nische gesprochen. Heutzutage, sagen sie, ist das gar nicht mehr der entscheidende Faktor. Diese Technik funktioniert auch in ganz großen Themengebieten, zum Beispiel Haustiere, Outdoors und Digitalfotografie. Die Nische muss nicht super spezifisch sein, aber das Thema muss wirklich ins Detail gehen.
Sie machen ein bisschen Brainstorming zum Thema Kochen, also Cooking. Für „Cooking“ zu ranken, ist natürlich viel zu schwierig. Also leiten sie davon ein Unterthema ab, zum Beispiel Thai-Food. Aber auch diese Nischen sind mittlerweile sehr groß. „Beste Thai-Food-Rezepte“ und so weiter ist einfach noch zu umkämpft.
Wie weit muss man runtergehen? Das Beispiel, das die beiden besprechen, ist: in einem Thai-Restaurant mit einer Erdnussallergie essen gehen. Es geht darum, solche Lücken zu finden. Für Suchbegriffe wie „Wie lange kocht man ein Ei?“ haben schon zu viele andere Leute etwas geschrieben. Das ist viel zu umkämpft. Es geht aber auch zum Teil in die andere Richtung: Leute gehen viel zu tief in die Nische und wählen einen Suchbegriff, für den es so gut wie gar keinen Traffic gibt. Wie das geht, muss jeder für den jeweiligen Suchbegriff selbst herausfinden. In Schritt 2 bekommen wir allerdings etwas Hilfestellung.
Schritt 2: Die Suchergebnisse prüfen
Um bei dem Beispiel zu bleiben: Zuerst gibt man den Suchbegriff bei Google ein und schaut sich die Ergebnisse genauer an. Wenn in den Ergebnissen hauptsächlich kleinere Websites auftauchen, Forenresultate oder einfach Resultate, die die Frage nicht exakt beantworten, dann ist die Chance groß, dass hier etwas zu holen ist.
Der letzte Punkt ist besonders wichtig. Nehmen wir an, in den Suchergebnissen tauchen Seiten auf, die die Frage zwar beantworten, aber nicht exakt so, wie wir sie gestellt haben. Sie erklären zum Beispiel, wie man in einem Restaurant mit Erdnussallergie essen geht. Das beantwortet aber nicht die Frage, wie man in einem Thai-Restaurant mit Erdnussallergie essen geht. Hier sollten die Augen aufleuchten. Wer so etwas findet, hat auf jeden Fall schon mal ein interessantes Thema entdeckt.
Schritt 3: Prüfen, ob es genug Traffic gibt
Jetzt muss noch überprüft werden, ob es für dieses Thema tatsächlich genügend Traffic gibt. Hierfür wird zuerst die Technik der Buchstabensuppe angewandt. Man gibt den Begriff bei Google ein, also zum Beispiel Restaurant, Thai-Food, Erdnussallergie, und schaut, ob Google die Suchanfrage vervollständigt. Wenn Google die Keywords entsprechend vervollständigt, ist das ein guter Indikator dafür, dass Traffic existiert. Leider kann man noch nicht wissen, ob dieser Traffic tatsächlich ausreichen wird. Finger weg von Themen, die keine Vervollständigung bei den Suchanfragen besitzen.
Die nächste Methode ist die umgedrehte oder invertierte Pyramide. Sie ist keine harte oder feste Methode. Es geht vielmehr darum, sich zu fragen, wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Begriff tatsächlich viel Traffic hat. Das Beispiel der beiden ist eher amerikanisch: „Wie lang ist ein UTV?“ Das ist so ein Cross-Vehikel, das man sich hinten ins Auto fahren kann. Da möchte man natürlich wissen, wie lang es ist, um herauszufinden, ob es ins eigene Auto passt. Ich habe nicht nachgeschaut, aber ich denke, auf Deutsch heißt das Ganze Quad-Bike. Diese Anfrage wäre relativ nischig, aber noch nicht zu nischig. Wie man das Öl in einem bestimmten Modell wechselt, würde dagegen schon zu sehr ins Detail gehen.
Die dritte Möglichkeit, das Volumen einzuschätzen, ist, den gesunden Menschenverstand, den Common Sense, einzuschalten. Auch hier lässt sich wieder Google nutzen: Du kannst zum Beispiel verwandte Suchbegriffe eingeben und schauen, welche Themen sonst noch in den Suchergebnissen auftauchen. Es geht darum, sich die Suchergebnisseite genau anzuschauen und sie als Karte zu verwenden für das, was man letztendlich erreichen möchte. Let the SERP be your map.
Warum Keyword-Tools hier nicht helfen
Sehr interessant ist die nächste Aussage. Die Leute von der Income School werden natürlich immer wieder gefragt, warum zur Hölle sie nicht einfach eines der Keyword-Tools verwenden. Das haben sie in der Vergangenheit schon tausendfach gemacht, Ahrefs und so weiter, aber ohne Erfolg. Die Aussage ist ganz klar: Für diesen Zweck sind diese Tools völlig unbrauchbar, die Daten daraus sind immer falsch. Nicht selten liefern sie eine Null für das entsprechende Keyword. Das würde bedeuten, dass es für das Keyword, für das ein Artikel geschrieben wird, null Besucher gibt. Ihre Erfahrung ist aber, dass sie mit solchen Artikeln tausende oder zehntausende Besucher bekommen können. Die Tools haben also einfach zu schlechte Daten.
Der klassische Keyword-Recherche-Prozess
Die meisten Leute machen den Fehler, diesen Prozess immer wieder zu vergessen. Sie gehen davon aus, dass sie die Themen nach Gefühl entwickeln können. Wenn Jim zum Beispiel eine der Mitglieder-Websites prüft, fällt ihm immer wieder auf, dass viele Mitglieder Artikel veröffentlichen, die ihnen persönlich gut gefallen. Diese Artikel mögen gut geschrieben sein, befriedigen aber letztendlich keine Suchanfrage. In Anlehnung an das Beispiel der beiden: „Was ich an meinem Schäferhund so cool finde“ wäre keine gute Idee, sondern vielmehr ein Thema, über das ich gerne schreiben möchte. „Ist ein Schäferhund eine gute Rasse für …“ wäre ein viel besseres Thema, weil es dafür auch Suchvolumen gibt.
Das ist eine ganz schön gute Idee, so vorzugehen, denn es ist der klassische Keyword-Recherche-Prozess. Wir SEOs machen den schon seit Menschengedenken. Okay, vielleicht nicht so lange, aber wenigstens so lange, wie es Suchmaschinen gibt. Auf jeden Fall länger, als es Google gibt.
Jim sagt noch so schön: Der größte Grund dafür, dass Leute scheitern, ist, dass sie überhaupt nicht anfangen. An zweiter Stelle käme aber schon dieser Punkt, nämlich dass sich die Leute nicht an den klassischen Keyword-Recherche-Prozess halten. Klassisch ist er in dem Sinne, dass man sich fragen muss: Wenn ich für ein Keyword etwas schreibe, gibt es dann überhaupt Traffic? Ist die Möglichkeit der Monetarisierung vielleicht gegeben? Und als Nächstes gilt es, von der Suchergebnisseite abzulesen, wie ich die Suchintentionen am besten bediene.
Suchergebnis-Features und Formate
Auch das gibt es schon länger. Aber in den letzten ein, zwei Jahren ist dieses Thema zu einem der wichtigsten überhaupt bei der Suchmaschinenoptimierung geworden. Durch die Explosion der Suchergebnis-Features ist es nicht mehr so einfach, wie es mal war. Damals gab es einfach nur zehn blaue Links. Ganz damals gab es bei Google noch nicht mal Werbeanzeigen, einfach nur zehn Ergebnisse. Heute hat fast jede Ergebnisseite drei, vier, fünf, sechs, sieben verschiedene Typen von Suchinformationen und Formaten, die Google als Antwort auf die Suchanfrage bietet: Fragen, Bilder, News, Videos, Karussells, was auch immer.
Diese gilt es pro Suchbegriff und Suchergebnisseite contentmäßig abzudecken. Das kann bedeuten, dass du innerhalb eines Beitrags mehrere Formate verwendest oder vielleicht sogar verschiedene Formate für einen Suchbegriff anbietest. Das muss man im Detail testen. Und wenn du das noch nicht oder nicht jedes Mal machst, dann wird es höchste Eisenbahn.
Project 24 der Income School
In den Shownotes und auf der Website findest du den Link zu Project 24. Das ist der Online-Kurs der Income School, den ich nur empfehlen kann. Er ist natürlich auf Englisch. Es gibt sehr viele Videos, eine große Community, und auch Jim, Ricky und das Team helfen im Forum. Wenn du mit Affiliate-Websites erfolgreich werden willst, ist das eine verdammt gute erste Anlaufstelle, denn die Informationen lassen sich ohne Probleme auch im deutschsprachigen Bereich umsetzen.
Was mir besonders gut gefällt: Der Kurs ist nicht so stark tool-fokussiert, und man muss sich nicht viele Tools zulegen, nur um erfolgreiche Affiliate-Projekte aufzuziehen. Und noch etwas Interessantes: Die beiden verzichten fast vollständig auf Linkaufbaustrategien. Viel Erfolg und viel Spaß dabei!